Workshops

Wegen Corona fallen derzeit leider unsere Clubabende aus. Dadurch haben wir viel Zeit, Technik-Themen - garantiert virenfrei - online zu behandeln Bei der letzten Vorstandssitzung wurde unter anderem der Wunsch geäußert, etwas zu Google Earth zu hören. Und damit sind wir mittendrin in unserem ersten Workshop-Thema, das sich über drei Folgen erstrecken wird.


Google Earth Pro - Teil 1

1.  Download von Google Earth Pro

Um sich Google-Earth Pro herunterzuladen, geben Sie in Google ein: "Google Earth Pro".

Das erste Suchergebnis ist die Adresse von Google selbst, über die man sich das Programm herunterladen kann. Klicken Sie darauf.

Darunter finden Sie zahlreiche weitere Anbieter, meist PC-Fachzeitschriften, wie PC Welt, Chip oder Computerbild, von deren Downloadseiten Sie die entsprechende Google-Seite ebenfalls anwählen könnten.

Die Seite von Google sollte in etwa so, wie die nachfolgende Grafik aussehen:

Deaktivieren Sie zuerst "Anonyme Nutzungsstatistiken…an Google senden".

Danach klicken Sie auf "Zustimmen und herunterladen".

Je nach Browser, also je nach Programm, mit dem Sie ins Internet gehen, sehen die Anzeigen für den Download jetzt unterschiedlich aus.

Beim Internet Explorer erscheint vermutlich am unteren Bildschirmrand eine Leiste, bei der Sie auf "Ausführen" tippen.

Das Programm wird erst jetzt über das Internet heruntergeladen und installiert

Doppelklicken Sie auf das Google Earth Symbol auf Ihrem Desktop.

Sie können jetzt, oder auch später, sich nähere Bedienungsinformationen zu Google Earth abrufen.

Wenn Sie Zeit haben, schauen Sie sich die nachfolgenden Hilfestellungen an. Ansonsten beenden Sie das Menü mit der Taste "Schließen".

Google Earth ist ein Programm, mit dem man sich im einfachsten Fall die Welt von oben ansehen kann. Das erste Ziel ist meist das Dach des eigenen Hauses. Doch Google Earth kann noch viel, viel mehr. Im einfachsten Fall lässt sich jeder Landkarten-Ausschnitt als Grafik in ein Schnittsystem exportieren. Ganz schnell sind Anflüge aus dem All auf den Urlaubsort erstellt. Aber auch eigene Flug-Touren über selbst definierte Positionen lassen sich planen, speichern und abfliegen. Fast so, wie wenn man mit einer Drohne über eine Landschaft fliegen würde.

Ein Leckerbissen also für alle Videografen, die diese Touren in eigene Filme einbeziehen wollen.

Seit einigen Jahren bietet Google dieses Programm kostenlos! Und damit ist es ganz leicht geworden, selbst programmierte Touren bzw. Kamerafahrten in bester HD- oder sogar 4k-Qualität zu erstellen.

Dieser Workshop zeigt Ihnen alle Schritte, von der Installation der Software über die ersten Schritte, die Programmierung einer Tour, oder bodennaher Flüge, bis hin zur Erstellung der HD- bzw. 4k-Animation für den Export in Bogart oder PC-Schnittsysteme.

Ziel von Teil 1:

  • Download von Google Earth Pro
  • Inbetriebnahme von Google Earth Pro
  • Erste Schritte in Google Earth Pro
  • Erstes Reise-Ziel suchen und Kamerafahrt dorthin durchführen

Schwierigkeitsgrad:

  • Mittel

Zeitaufwand:

  • Je nach Erfahrung mit dem Internet ungefähr 1 Stunde

Voraussetzung:

  • PC oder Laptop mit mindestens Windows 7, besser Windows 10

  • Internet, das nicht zu langsam sein sollte

 

Die Oberfläche von Google Earth zeigt jetzt eine Weltkugel, evtl. mit einem anderen Ausschnitt als in den nachfolgenden Abbildungen. Oben finden Sie eine klassische Menüleiste und eine Leiste mit Schnellbefehlen.



Unter "Suchen" lassen sich Ziele suchen. 

Unter "Orte" lassen sich Touren zusammenstellen.

 

 

 

 

 

Unter "Ebenen" lassen sich Anzeige-Optionen an- und ausschalten.

 

 

Mit den Bedien-Elementen rechts lässt sich der Karten-Ausschnitt nach Wunsch einstellen.

2. Erste Touren abspielen

Google Earth beinhaltet eine vorgefertigte Tour mit der Bezeichnung "Sightseeing-Tour", die Sie folgendermaßen abspielen können:

Machen Sie links im Fenster "Orte" einen Doppelklick auf "Meine Orte", oder aber einen Klick auf den Pfeil vor "Meine Orte", damit sich dieser Ordner öffnet.

Danach einen Doppelklick auf "Sightseeing-Tour", oder wieder ein Klick auf den Pfeil vor "Sightseeing-Tour".

Jetzt machen Sie einen Doppelklick auf "Tour hier starten". Google Earth nimmt die Startposition vor dem Eiffelturm in Paris ein.

Wenn Sie jetzt die "Play-Taste" unten antippen, startet die Tour von Paris nach Rio "Christus der Erlöser", dem Ort an der nächsten Position in der Ortsliste.

Die Christus-Statue in Rio wird übrigens nicht korrekt angezeigt! Da hat der Programmierer das Tourziel knapp verfehlt!

Genauso gut können Sie auch auf ein Ziel unter "Meine Orte" Doppelklicken, also z.B. auf das nächste Ziel "Der Grand Canyon". Die Tour läuft dann vom aktuellen Ort zum Grand Canyon.

Um von Ort zu Ort weiter zu fliegen, machen Sie jeweils einen Doppelklick auf den nächsten Ort in der Liste, oder aber Sie klicken auf die Play-Taste unten in der Navigationsleiste.

Die Häkchen vor den Orten haben nur zur Folge, dass das Ziel auf der Landkarte mit irgendwelchen Text- oder Symbolhinweisen versehen wird.

Meistens macht es sich schöner, den Hinweis abzuschalten, das Häkchen vor der Ortsangabe also zu entfernen.

3. Eigene Orte suchen

Geben Sie unter "Suchen" den Staat, den Ort oder sogar die Straße oder die Sehenswürdigkeit einer Stadt ein. Mit "Suche" zeigt Ihnen Google Earth den entsprechenden Kartenausschnitt an.

 

4. Flug auf den eigenen Ort

Doppelklicken Sie unter "Orte" auf "Meine Orte". Google Earth nimmt eine Startposition im Weltall ein. Jetzt machen Sie wieder, wie oben beschrieben, einen Doppelklick auf "Suche". Google Earth fliegt jetzt auf ihr vorher gesuchtes Ziel zu.

 

 

 

Hausaufgabe

Tippen Sie auf die Navigations-Werkzeuge rechts oben und checken Sie, was dabei passiert.

Versuchen Sie damit die Neigung und den Ausschnitt der Karte nach Ihren Wünschen einzustellen.

Wählen Sie unter "Meine Orte" nochmals "Christus der Erlöser", also Rio. Versuchen Sie mit den Navigations-Werkzeugen die Christus-Statue so einzustellen, dass sie eindeutig angezeigt wird. (Tipp: Sie liegt etwas oberhalb des angezeigten Kartenausschnitts)

Wenn Sie sich den Workshop ausdrucken wollen, können Sie sich Teil 1 hier als PDF herunterladen.

Fortsetzung im Workshop-Teil 2.

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