Ausblicke und Rückblicke auf besondere Ereignisse in unserem Clubleben

Zeitungsartikel zum Clubwettwettbewerb 2020

Am Dienstag 22.12.2020 erschien der nebenstehende Zeitungsartikel im Südkurier über unseren Wettbewerb.

Der Artikel lässt sich zum Vergrößern anklicken.


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Clubwettwettbewerb 2020

Am Donnerstag, den 10.12. 2020 veranstaltete der Filmclub Aktiv-Video e.V. Schwenningen seinen alljährlichen Wettbewerb.

Wie alle anderen Vereine, mussten auch wir die Clubabende aussetzen und die Filmer blieben zu Hause.

Der Vorstand hat einen Ausweg gefunden und einen „virtuellen“ Wettbewerb organisiert. Acht Filmbeiträge wurden eingesandt: vom 4 Minuten-Kurzfilm bis zum 26 Minuten dauernden Reisefilm über eine Asienreise zu Pferde. Ein breiter und spannender Themenbogen.

Die Filme wurden auf eine Video-Plattform ins Internet gestellt und von dort heruntergeladen. Zusätzlich wurden alle Wettbewerbs-Beiträge auf DVDs gebrannt und an die Clubmitglieder versandt. So konnten auch weniger technikaffine Clubmitglieder die Filme anschauen.

Die Mitglieder mit ihren Partnern, aber auch Freunde des Clubs, konnten in aller Ruhe zu Hause auf dem Sofa die Filme genießen und auch in Ruhe bewerten. Die Bewertungen wurden gesammelt und ausgewertet.

1. Mit dem vier-Minutenfilm "Das neue Fahrrad für Lena" zeigte Berthold Seliger eine pfiffige Geschichte zu einem am Straßenrand zum Mitnehmen angebotenen und sehr ramponierten Fahrrad, und wie daraus wieder ein hübsches Rad wurde.

2. Richard Obermayer zeigte seinen Film mit dem Titel "Schluchten der Heimat". Wenn man die Augen aufmacht für die Schönheiten der Natur, dann gelingen Aufnahmen wie in diesem Film. Einfach schön!

3. Eine Betrachtung des Wassers in seinen Aggregatszuständen zeigte Hans-Jürgen Nowak. Sein Film "Wasser in verschiedenen Zuständen" präsentierte beeindruckende Makroaufnahmen und Lichtreflektionen und überzeugte damit die Betrachter.

4. Jürgen Steinberg zeigte in seinem Film "Wüstenfahrer", wie sich eine Gruppe Individualisten mit Ihren Oldie-Geländefahrzeugen durch die Wüste Tunesiens kämpfte. Sein Film brillierte mit höchste dynamischen Fahraufnahmen

5. Klaus Westphal nahm uns mit auf eine Reise ins ferne Asien. Sein Film "Reittour in der Mongolei" zeigte beeindruckenden Bilder dieser Landschaft und stellte die Bewohner dieses Landes vor.

6. Klaus Kemnitz unternahm eine einwöchige Reise. Seine Fotoshow "An der Lahn" ließ den Betrachter teilhaben an der Schönheit dieser Flusslandschaft, den interessanten Städten, Burgen und Schlösser entlang des Tals.

7. Jürgen Stormanns war "Unterwegs in der Vulkaneifel". Er präsentierte in seinem Film das Land der Maare und Vulkane und beeindruckte die Zuschauer mit dem höchsten Kaltwasser-Geysir der Welt in Andernach.

8. Wie schön es im Schwarzwald und in Baden sein kann, zeigte Günter Haller in seinem Film "Ausflug in den Schwarzwald". Ein schöner Spaziergang um den Mummelsee, sowie ein Besuch des Schloss Staufenbergs bei Durbach machten Lust, diesen Ausflug selbst einmal zu unternehmen.

Dieser erstmals virtuell durchgeführte Wettbewerb war für unseren Club ein voller Erfolg. Alle Filme erreichten die Einstufung "Sehr gut" und zeigten, dass ihre Schöpfer ihr Handwerk verstehen.

Allen Autoren einen herzlichen Glückwunsch und ein Dankeschön für ihren Einsatz.



Ein Szenenbild aus Berthold Seligers "Das neue Fahrrad für Lena".


Ein Szenenbild aus Richard Obermayers "Schluchten der Heimat".


Ein Szenenbild aus Hans-Jürgen Nowaks "Wasser in verschiedenen Zuständen".


Ein Szenenbild aus Jürgen Steinbergs "Wüstenfahrer".

Jahreshauptversammlung 2020

Der Filmclub „Aktiv-Video e.V.- VS-Schwenningen“ traf sich am 23.1.2020 zur diesjährigen Jahreshauptversammlung in Schwenningen.

Der 1. Vorsitzende Berthold Seliger begrüßte die Mitglieder mit freundlichen Worten.
Er erläuterte, unterstützt durch anschauliche Grafiken, das Clubgeschehen des abgelaufenen Jahres wie folgt:

2019 hatten wir 22 Clubabende. Es wurden 46 Filme von 15 Autoren präsentiert und konstruktiv darüber diskutiert. Unsere Autoren zeigten meistens Reisefilme. Es waren aber auch Dokumentationen, Reportagen und einige experimentelle Beiträge mit von der Partie.

Besonders hervorgehoben wurden folgende Veranstaltungen: Die so genannten Gästeabende, bei denen wir längere Filme eines Autors zeigten und bei denen auch interessierte Gäste gerne eingeladen waren.

2 Abende bestritt Richard Obermayer mit seinen Filmen "Schienen-Kreuzfahrt in der Schweiz" und "Das Rhone Tal und seine Glanzpunkte", 1 Abend wurde durch Hans-Jürgen Nowak gestaltet. Sein Film hieß "Safari in Sambia". Die Filme an diesen Abenden waren besonders interessant und fesselnd. Es waren auch zahlreiche Gäste anwesend.

Der Themenabend "Videogeschnetzeltes" hatte zum Inhalt, dass die Clubmitglieder aufgefordert waren, Kurzfilme mit einer Länge von max. 5 Minuten zu einem bestimmten Thema zu präsentieren. 2019 hieß das Thema "Architektur in unserer Heimat". 5 Beiträge, die unterschiedlicher nicht sein konnten, wurden präsentiert.

Der Jahres-Höhepunkt war sicherlich unser Film-Wettbewerb, der diesmal am letzten Clubabend des Jahres stattfand und somit einen schönen Ausklang des Vereinsjahres darstellte. Es nahmen 8 Autoren am Wettbewerb teil. Das Niveau war erstaunlich hoch, und es war ein Genuss, die Filme anzuschauen.

Unsere Club-Abende wurden durch 12 Technik-Themen ergänzt. Dabei wurden Neuigkeiten im Videobereich präsentiert, aber auch Probleme und Fragen erörtert oder über bestimmte Themen referiert.

Wir unternahmen Ausflüge zum Uhren-Museum in Schramberg und zum „Campus Galli“ in Meßkirch. Ein Grill-Nachmittag rundete den geselligen Part des Jahres ab.

Nach wie vor pflegte unser Club Kontakte zu den Videoclubs in Nagold und Trossingen in Form von gegenseitigen Besuchen, bei denen wir uns austauschten und Filme zeigten.

Der Club hat zurzeit 23 Mitglieder. 2019 hatten wir 2 Neuzugänge, über die wir uns sehr freuten.

Abschließend ehrte Berthold Seliger unser ältestes Mitglied Johann Puchtinger für seine 30-jährige Mitgliedschaft und überreichte ihm eine Urkunde und eine Flasche Wein.

Die Kasse stimmt, das konnten die Kassenprüfer bestätigen. Der Kassierer Jürgen Stormanns plädierte allerdings für eine kleine Erhöhnung des Clubbeitrags ab dem nächsten Jahr.

Satzungsgemäß musste der 2. Vorsitzende sowie der Kassier neu gewählt werden.
Richard Obermayer, der bisherige 2. Vorsitzende sowie Jürgen Stormanns, der bisherige Kassier stellten sich erneut zur Wahl und wurden beide einstimmig gewählt, bzw. in den Ämtern bestätigt.

Joachim Schuhenn wurde als Kassenprüfer für 2 Jahre ernannt.

Die Versammlung verlief in einem kameradschaftlichen Klima.


Berthold Seliger dankt Johann Puchtinger für seine fast 30jährige Club-Mitgliedschaft
Foto: Bombardi - Schwarzwälder Bote



Interessierte Zuhörer und konstruktive Beiträge bei der Versammlung


Der Vorstand für das Jahr 2020 von links nach rechts:
Jürgen Stormanns, Berthold Seliger, Eckhard Haack, Richard Obermayer


Weihnachtsfeier und 30 jähriges Jubiläum am 7. Dezember 2019

Am 7. Dezember feierte der Club sein 30 jähriges Bestehen. Die Feier verknüpften wir mit der alljährlichen Weihnachtsfeier.

1989 wird der Filmclub "aktiv-video" wird gegründet! Als spontane Idee taten sich Herbert Däuble, Siegfried Knobelspieß und Jost-Dieter Merz zusammen und hoben den Videoclub Bad Dürrheim aus der Taufe. Zur Gründungsveranstaltung kamen genau 100 Interessenten. Die Hälfte trat spontan als Mitglied ein. Herbert Däuble ("Funk Däuble") stellte einen Nebenraum in seinem ehemaligen Geschäft in Bad Dürrheim als Clubraum zur Verfügung.

1991 wurde aus dem Club ein eingetragener Verein. Man traf sich zuerst im Gasthaus "Friedrichsbad", danach im "Felsen" sowie in der "Allee" in Schwenningen.

Nach Jost-Dieter Merz wurden Dietmar Mitecki und Hans-Peter Schneider 1. Vorsitzender. Hans-Peter Schneider ist immer noch Mitglied in unserem Club!

Im selben Jahr wird der Filmclub "aktiv-video" wird 10 Jahre alt. 1. Vorsitzender ist Jack Mathey, der letztes Jahr, leider viel zu früh, verstorben ist.

Wir wechselten die Clublokale: Zuerst war der "Bären" in Schwenningen, danach die "Neckarquelle" unser Vereins-Domizil.

2009 wird der Filmclub "aktiv-video" 20 Jahre alt. 1. Vorsitzender ist schon seit einigen Jahren Rolf Zimmer.

Ein paar Jahre später wechseln wir in das jetzige Club-Domizil "Hermann-Etter-Haus" in der Alleenstraße.

Im Jahr 2019 übergibt Rolf Zimmer sein Amt als 1. Vorsitzender mit 80 Jahren altershalber an Berthold Seliger.

Im Jahr 2019 ist das wichtigste Ereignis, dass der Filmclub "aktiv-video" 30 Jahre alt wird.

Wir hatten eine schöne Feier in der "Neckarquelle" in Schwenningen, unserem ehemaligen Clublokal.

Vielen Dank für die Vorbereitungen des Vorstands.

Ein herzliches Dankeschön an die beiden Musiker Karl Schmid und Frau Gudrun Dietrich.

Ein großes Dankeschön an Eckhard Haack und seine Frau Jutta für den komödiantischen Beitrag.

Danke an Sepp Härtl für die Vorbereitung und Rolf Zimmer für die Moderation der Tombola.

Die nebenstehenden Zeitungsartikel können zum Vergrößern angeklickt werden!






Ausflug am 28. September zum Campus Galli in Meßkirch

In der Nähe von Meßkirch wird ein Kloster nach Plänen aus dem 9.Jh. gebaut und das mit den Fertigungsverfahren jener Zeit. Einiges ist schon fertig, aber die meiste Arbeit liegt noch in der Zukunft.

Wir hatten Gelegenheit, den Bauleuten zuzusehen und wir durften sie bei ihrer Arbeit filmen.
Für uns eine großartige Gelegenheit um einmalige Filmeindrücke zu sammeln.

Wir fuhren um 9 Uhr bequem mit einem Reisebus von Müller-Reisen nach Meßkirch, nahmen dort zuerst an einer Führung durch Meßkirch teil, aßenn gemeinsam zu Mittag, und erlebten am Nachmittag eine weitere Führung durch den Campus. Ein wunderschöner Tag.

Details zum Campus Galli findet ihr hier .


Campus Galli in Meßkirch

Ausflug am 20. Juni 2019 zur "Auto & Uhrenwelt" in Schramberg

Bei schönstem Wetter treffen sich 14 Clubmitglieder und Partner vor dem Einlass des Museum "Auto & Uhrenwelt" in Schramberg.

Zum Einstieg erklärt uns Richard Obermayer kurz die Geschichte der HAU (Hamburg-Amerikanische Uhrenfabrik), auf dessen ehemaligen Firmengelände sich das Museum befindet.

HAU wurde durch Landenberger und Lang gegründet und hatte in seiner Blütezeit 1925 über 2200 Mitarbeiter. Neben Junghans war die HAU, eine der bedeutendsten Uhrenfabriken Europas mit Exporten in die  ganze Welt.

Richard hat uns den Führer Herrn Edgar Brändle organisiert, der uns kompetent durch das Museum führt.

Wir beginnen im 4. Stock, wo wir einen Streifzug durch die Schramberger Uhrengeschichte machen. Herr Brändle nimmt uns mit auf eine Zeitreise, die mit einer handwerklich geprägten Hausindustrie begann und mit der Serienfertigung am Band endete.

Schramberger Meilensteine dürfen nicht fehlen. So die erste elektronische Zeitmessung bei den olympischen Spielen 1972 in München oder die erste Funkarmbanduhr von 1990.

In den weiteren Stockwerken ist die Volksmotorisierung des kleinen Mannes vom Wiederaufbau nach Kriegsende 1945 bis in die Wirtschaftswunderzeit dokumentiert.

Es ging steil bergauf, man konnte sich etwas leisten, und so lösten kleine Autos wie die Isetta oder das Goggomobil das Zweirad ab.

Die über 100 Oldtimer und 150 Motorräder stammen aus der Sammlung von Martin Sauter aus Albstadt.

Liebevoll und authentisch eingerichtete Alltagsszenen, z.B. Einkaufen bei Tante Emma, der Friseurladen, Kochen oder Wohnen machen die deutsche Zeitgeschichte lebendig.

Ein herzliches Dankeschön nochmals an Edgar Brändle für die ausführliche Begleitung durch das Museum. Solch eine Fülle von interessanten Einblicken haben wir nicht erwartet.

Am frühen Abend treffen wir uns im Gasthaus Kreuz in Sulgen. Das Abendessen ist sehr gut und die Portionen reichlich.

Mit angeregten Diskussionen und schönen Gesprächen klingt ein wunderschöner Tag aus.


Gästeabend vom Feinsten

Am Donnerstag, den 23.03.17 veranstaltete der Filmclub „Aktiv-Video e.V. Schwenningen“ einen seiner Gästeabende.

An diesem Abend zeigte unser Mitglied Hans-Jürgen Nowak seinen neuesten Film über seine Südafrika-Reise: „Wildtier-Safari in Afrika“.

Wir konnten an diesem Abend eine beachtliche Anzahl an Gästen begrüßen. mussten sogar von ihrem Clubraum in einen größeren Raum wechseln.

Unser Vorstand Rolf Zimmer begrüßte die Gäste freundlich und gab schnell an den Filmautor Hans-Jürgen Nowak weiter.

Dieser sprach ein paar einleitende Worte und konnte mit seiner gewinnenden Art die Anwesenden auf seinen Film einstimmen.

Der Beitrag war ein Erlebnis und eine Freude für uns Zuschauer: Afrika pur. Die Tier-Aufnahmen ganz aus der Nähe gingen richtig unter die Haut. Es fehlte auch nicht an den erforderlichen Informationen und Erklärungen, unter welchen Umständen die Aufnahmen zustande gekommen sind. Die eine oder andere Anmerkung des Kommentators entlockte den Zuschauern des Öfteren ein Schmunzeln, manchmal aber auch ein angstvolles Schaudern. Dass der Autor „sein“ Afrika liebt, war auch bei den Kontakten mit den Menschen der besuchten Länder spüren. Nowak war immer gerne bereit, in Gespräche mit ihnen einzutreten und gewann ihre Zuneigung auch dadurch, dass er mit ihnen tanzte. Immer wieder zeigte er in seinem Film auch deren Andersartigkeit und ganz besonders deren die Lebensfreude - trotz der Armut, in der sie leben.

Einen beachtlichen Teil seiner Aufnahmen widmete er der einmaligen Landschaft und den Stimmungen, die er einfangen konnte. Beeindruckend waren die einmaligen Aufnahmen der Victoria-Wasserfälle, der Seen und der Drakenberge und auch die Sonnenuntergänge, mit denen er gleich am Anfang seines Filmes die Gäste in seinen Bann zog. Es war für alle ein gelungener Abend.







Mal schnell an einem Nachmittag zum Südwest-Rundfunk

Das war die Grundidee für einen Ausflug des „Filmclubs Aktiv-Video e.V.- VS-Schwenningen“.

Ja, aus der Idee, den SWR zu besichtigen, wurde ein gelungener Ausflug.

Am Donnerstag, den 15.09.2016 Punkt 9:00 Uhr startete unser Bus mit seinen Gästen in Schwenningen. Wohl gelaunt und erwartungsvoll ging es bei geradezu optimalem Wetter über die Schwarzwald-Hochstraße zum ersten Halt am Mummelsee.

Als wir ausstiegen, überraschte uns die empfindlich andere Temperatur. Es war mit ca. 15°C und einem spürbaren frischen Wind recht kalt, so dass die Mehrheit der Reisegruppe sich erstmal einen wärmenden Kaffee besorgte, bevor man sich aus dem Haus wagte. Natürlich sind der Mummelsee und seine Umgebung landschaftlich wunderschön. Einige Kollegen umrundeten sogar den Mummelsee, um die herrlichen Filmmotive einzufangen.

Nach einer dreiviertel Stunde ging es weiter, weil wir in der Geroldsauer-Mühle zum Mittagessen erwartet wurden. Die Geroldsauer Mühle ist ein im Jahr 2015 fertig gestellter Großgasthof. Wir fühlten uns in diesen weiten Hallen ein wenig verloren.

Nach dem Essen fuhren wir rasch weiter. Unser Busfahrer riskierte es, uns in die Nähe des Spielkasinos von Baden-Baden zu fahren. Wir konnten eine geraume Zeit das lebhafte Treiben der Menschen in der Stadt und zufälliger Weise auch ein paar Originaldarbietungen des SWR erleben.

Jetzt brachte uns der Bus zügig direkt zum SWR Zentrum, wo wir bereits erwartet und freundlich begrüßt wurden. Hier konnte man sich richtig wohl fühlen.

Der junge Mann, der uns ca. zwei Stunden durch die einzelnen Räume führte, verstand sein Handwerk meisterhaft. Kenntnisreich und mit Witz erklärte er zunächst das gesamte Areal des SWR, welches uns in seinen Ausmaßen beeindruckte.

Danach führte uns der junge Mann in den Requisitenbereich, in dem alles katalogisiert gelagert ist, was jemals an Requisiten gebraucht wurde, um eine Szene eines Filmes so echt wie irgend möglich gestalten zu können. Da sammelt sich im Laufe der Zeit einiges an!

Der nächste Weg führte uns in die Werkstätten, in denen alles hergestellt wird, was für die Filmszenen gebraucht wird, aber noch nicht vorhanden ist. Die optische Perfektion der Imitate ist großartig! Große Findlinge, Bronze-Statuen, Madonnen in Holz oder griechische Marmor-Helden, alles besteht nur aus Styropor, wirkt aber täuschend echt.

Endlich erreichten wir die eigentlichen Film-Studios, konkret den detailgetreuen Nachbau der Küche des „Faller-Hofes“. Wir Video-Filmer waren beeindruckt, welchen Dreh-Aufwand selbst die Fachleute leisten müssen, um auch nur eine einzige Film-Minute zu produzieren.

Abschließend wurden wir noch in das für eine Live-Sendung vorbereitete Mischstudio geführt. Da hieß es natürlich: ja nichts anfassen und schon gar keinen Knopf drücken, denn es könnte verheerende Folgen haben. Voll Ehrfurcht bestaunten wir die Vielzahl der Bildschirme und den Umfang der Einstellmöglichkeiten auf dem Mischpult.

Tief beeindruckt verabschiedeten wir uns von unserem Studio-Führer, ohne es zu unterlassen, ihm unser großes Lob für seinen hervorragenden Vortrag auszusprechen.

In Loßburg in der Traube, einem sehr freundlichen Hause, nahmen wir noch ein gepflegtes Abendessen ein und ließen den Tag entspannt ausklingen. Es war zwar reichlich spät, bis wir wieder wohlbehalten nach Hause kamen, aber unser Ausflug zum SWR war ein wunderbares gemeinsames Erlebnis!









Ein richtig schöner Tag - Club-Ausflug 2015

Der Filmclub „Aktiv-Video e. V. VS -Schwenningen" besteht nun schon 25 Jahre.

Dies ist ein Grund zum Feiern und der Video-Club nahm dies zum Anlass, zusammen mit den Mitgliedern befreundeter Clubs von Trossingen und Schramberg einen Ausflug an den Oberrhein zu machen. Von Schwenningen starteten die Freunde ihre Tagesfahrt mit dem Bus vorbei an Titisee und Feldberg ins schöne Wiesental. Leider waren See und Berg um diese Zeit noch wolkenverhangen und zum Teil regnete es auch noch. Doch kaum im Wiesental angekommen, wurde das Wetter freundlicher und wir machten eine Rast mit einem Glas Sekt.

Wenn auch die Sonne nicht so richtig durchbrechen konnte, war die Stimmung sehr gut und voll Erwartung, auf das Kommende.

Pünktlich erreichten wir unser erstes Ziel, das Schluchseewerk mit seinem größten Kavernenkraftwerk Wehr. Hier wurden wir freundlich empfangen und in einer sehr ausführlichen Einführung über alles Wissenswerte informiert. Ein anschließender Kurzfilm veranschaulichte die zuvor gemachten Ausführungen.

Dann wurde die Gruppe mit Kopfhörern versehen und per Bus 1.3 km in den Berg hineingeführt.

Wir waren überaus beeindruckt von den Dimensionen der Anlage und vornehmlich die männlichen Besucher konnten sich begeistern für die fundierten Informationen und die  Video-Kameras der Hobbyfilmer liefen heiß. Doch am Schluss rauchte dann doch der Kopf wegen der vielen Zahlen.

Unterm Strich blieb im Gedächtnis: Dieses Kraftwerk ist die ideale Ausgleichskapazität für die stark schwankenden Leistungen der erneuerbaren Energien.

Bad Säckingen hätten viele gerne ein bisschen länger genossen, denn dieses malerische Städtchen kann man in eineinhalb Stunden nicht erschöpfend erleben, aber zum gemütlichen Mittagessen in einer der vielen Restaurants reichte es allemal, zumal das Wetter recht angenehm wurde. Das Münster mit seiner schönen barocken Innengestaltung konnten alle interessierten Gäste auch noch besuchen. Auch die Filmer hatten nach Gelegenheit, ein paar stimmungsvolle Aufnahmen zu machen.

Nach einem kürzeren Spaziergang zum Bus ließen wir jetzt die schöne Landschaft entlang des Oberrheins an uns vorüberziehen. Pünktlich um 17 Uhr erreichten wir das Weingut Zolg mit seiner Besenwirtschaft. Eine zünftige Angelegenheit, wo das Essen auf Rädern (im buchstäblichen Sinne) serviert wurde.

Auf kleinen Wagen waren die Vesperplatten angerichtet. Diese wurden auf den Tischen beliebig hin und her gefahren, bis jeder Gast ganz nach dem persönlichen Geschmack sein Vesperbrett gefüllt hatte. Die Stimmung könnte nicht besser gewesen sein, als wir dann gegen 19 Uhr in den Bus stiegen und sehr zufrieden die Heimreise antraten.

 


Ein Glas Sekt zum Einstimmen auf den schönen Tag ließen sich alle gerne munden.


Ein Größenvergleich von Mensch und Maschine lässt erkennen, welche Dimensionen für Pumpen, Turbinen und Generatoren nötig sind, um die unglaubliche Leistung von 910 MW zu erzeugen.


"Essen auf Rädern" einmal anders. Hier wird dem Gast das Essen direkt vor den Teller gerollt. Ein Leckerbissen für Genießer und für Filmer.
 


Der Südkurier berichtet über uns

Vereine sind aus unserer Gesellschaft nicht mehr wegzudenken. Viele von ihnen sind kreativ, selten, kurios und manchmal noch relativ unbekannt. Aus diesem Grund startete der SÜDKURIER eine Serie, in der ausgewählte Vereine der Umgebung und ihre Arbeit näher vorgestellt werden.

Der Projektor ist am Ende des Abends heiß gelaufen. Gut eineinhalb Stunden Amateurfilm liegen hinter ihm, so wie jeden zweiten Donnerstag, wenn sich die Mitglieder des Schwenninger Filmclubs "Aktiv-Video" treffen. Der Clubraum im Hotel Neckarquelle ist wieder einmal gut gefüllt. Über 30 Hobby-Filmer sind gekommen, plaudern lautstark und warten auf den Startschuss. Doch bevor dieser fällt, gilt es erst einmal das Equipment aufzubauen: DVD-Player, Videorekorder, Kamera, Projektor und dutzende Kabel liegen auf dem Tisch. Mittendrin ist Rolf Zimmer, der Vorsitzende des Vereins.
 

 

Der Technikfan kümmert sich zunächst um seine Kamera, nimmt in Ruhe noch ein paar Einstellungen vor und berichtet im Anschluss mit funkelnden Augen über die beinahe unbegrenzten Möglichkeiten des Hobbyfilmens. "Erst durch das Nachbearbeiten des Rohmaterials werden die Bildstreifen richtig gut." Doch bis dahin, ist es ein langer Weg. Manchmal sitzt der Clubchef 30 bis 40 Stunden an nur einem Film. Das Schneiden und Nachvertonen kostet viel Zeit und macht Mühe. Die Musikauswahl bereitet den Filmern öfters Bauchschmerzen. Das sei der schwierigste Teil. "Die Arbeit lohnt sich stets", schiebt er nach und spricht aus, was alle seine Vereinskameraden denken.

Seit 1989 gibt es die Hobby-Filmer im Kreis. Man sieht sich als Ansprechpartner für Videofreunde und darüber hinaus. Die rund 40 Mitglieder erstellen hauptsächlich Videos um die Themen Urlaub, Familie, Freizeit. Die meisten bearbeiten ihre Videos mit dem Bearbeitungssystem "Casablanca". "Das ist in seinen verschiedenen Ausführungen jeweils sehr gut für die unterschiedlichen Ansprüche geeignet", ergänzt Zimmer.

Doch auch der Computer hat bei den Aktiven schon Einzug gehalten. Die PC-Bearbeitung ist vor allem bei jüngeren Mitgliedern sehr beliebt und besticht durch ihre hohe Bildqualität. "Die digitalen Werke werden dann einfach auf DVD gebrannt und fertig", erklärt der Marbacher weiter.

Bei den regelmäßigen Clubabenden stehen neben der Vorführung von Videos der Clubmitglieder auf einer Großbildleinwand, viele interessante Themen rund um Film und Video auf dem Programm: Kamera, Schnitt, Vertonung. Es gehe vor allem darum, konstruktive Anregungen zu geben und die Qualität des Filmes weiter zu steigern. Zimmer: "Fachlicher Rat wird bei uns gerne angenommen und ist erwünscht." Auch regelmäßige Workshops, bei denen Experten Tipps und Tricks verraten, stehen auf dem Terminkalender. Zu sehen ist der und noch vieles weitere auf der eigenen Internetseite: www.video-film-club-vs-schwenningen.org.

Auftragsarbeiten, wie etwa Filme von Hochzeiten und Geschäftseröffnungen oder die Begleitung der Renaturierungsarbeiten im Schwenninger Moos, nehmen die Filmemacher ernst. "Wir haben qualitativ hohe Ansprüche und einen Ruf zu verlieren", betont Zimmer. An diesem Abend muss er sich wegen der Film-Beiträge jedenfalls keine Sorgen machen. Marcel Klinge