Ausblicke und Rückblicke auf besondere Ereignisse in unserem Clubleben

Ausflug am 20. Juni Fronleichnam zum Museum "Auto & Uhrenwelt" in Schramberg

 

Bei schönstem Wetter treffen sich 14 Clubmitglieder und Partner vor dem Einlass des Museum "Auto & Uhrenwelt" in Schramberg.

Zum Einstieg erklärt uns Richard Obermayer kurz die Geschichte der HAU (Hamburg-Amerikanische Uhrenfabrik), auf dessen ehemaligen Firmengelände sich das Museum befindet.

HAU wurde durch Landenberger und Lang gegründet und hatte in seiner Blütezeit 1925 über 2200 Mitarbeiter. Neben Junghans war die HAU, eine der bedeutendsten Uhrenfabriken Europas mit Exporten in die  ganze Welt.

Richard hat uns den Führer Herrn Edgar Brändle organisiert, der uns kompetent durch das Museum führt.

Wir beginnen im 4. Stock, wo wir einen Streifzug durch die Schramberger Uhrengeschichte machen. Herr Brändle nimmt uns mit auf eine Zeitreise, die mit einer handwerklich geprägten Hausindustrie begann und mit der Serienfertigung am Band endete.

Schramberger Meilensteine dürfen nicht fehlen. So die erste elektronische Zeitmessung bei den olympischen Spielen 1972 in München oder die erste Funkarmbanduhr von 1990.

In den weiteren Stockwerken ist die Volksmotorisierung des kleinen Mannes vom Wiederaufbau nach Kriegsende 1945 bis in die Wirtschaftswunderzeit dokumentiert. Es ging steil bergauf, man konnte sich etwas leisten, und so lösten kleine Autos wie die Isetta oder das Goggomobil das Zweirad ab.

Die über 100 Oldtimer und 150 Motorräder stammen aus der Sammlung von Martin Sauter aus Albstadt.

Liebevoll und authentisch eingerichtete Alltagsszenen, z.B. Einkaufen bei Tante Emma, der Friseurladen, Kochen oder Wohnen machen die deutsche Zeitgeschichte lebendig.

Ein herzliches Dankeschön nochmals an Edgar Brändle für die ausführliche Begleitung durch das Museum. Solch eine Fülle von interessanten Einblicken haben wir nicht erwartet.

Am frühen Abend treffen wir uns im Gasthaus Kreuz in Sulgen. Das Abendessen ist sehr gut und die Portionen reichlich.

Mit angeregten Diskussionen und schönen Gesprächen klingt ein wunderschöner Tag aus.

 














Ausflug am 28. September zum Campus Galli in Meßkirch

in der Nähe von Meßkirch wird ein Kloster nach Plänen aus dem 9.Jh. gebaut und das mit den Fertigungsverfahren jener Zeit. Einiges ist schon fertig, aber die meiste Arbeit liegt noch in der Zukunft.

Wir haben Gelegenheit, den Bauleuten zuzusehen und wir dürfen sie bei ihrer Arbeit filmen.
Für uns eine großartige Gelegenheit um einmalige Filmeindrücke zu sammeln.

Wir fahren um 9 Uhr bequem mit einem Reisebus von Müller-Reisen nach Meßkirch, nehmen dort zuerst an einer Führung durch Meßkirch teil, essen gemeinsam zu Mittag, und erleben am Nachmittag eine weitere Führung durch den Campus.

Bei mindestens 15 Teilnehmer werden wir in Schwenningen abgeholt, ansonsten startet der Bus in Rottweil!

Hier findet Ihr weitere Infos, und hier landet Ihr direkt auf der Homepage von Campus Galli.
 


Campus Galli in Meßkirch

Wir bitten um eine baldige Anmeldung bei einem unserer Vorstände. Gäste sind herzlich willkommen!


Jahreshauptversammlung 2019

Der Filmclub „Aktiv-Video e.V.- VS-Schwenningen“ traf sich am 24.01.2019 zur diesjährigen Jahreshauptversammlung in Schwenningen.

Der Vorsitzende Rolf Zimmer eröffnete die Versammlung.

Die Versammlung war beschlussfähig. Nach der Begrüßung aller Anwesenden trug der Vorsitzende den Jahresrückblick vor. Leider sind drei Mitglieder altersbedingt ausgeschieden und leider gab es im abgelaufenen Jahr auch keine Neuzugänge. Der Besuch der Clubabende ist ebenfalls etwas gesunken. Dies liegt im Wesentlichen daran, dass die Partner der Clubmitglieder nicht mehr so regelmäßig dabei sind. Neben den allgemeinen Clubabenden hob Rolf Zimmer die Themenabende hervor, in denen Hans-Jürgen Nowak und Berthold Seliger zu den Themen „Tonwiedergabe“ und „Filmgestaltung“ referierten. Rolf Zimmer erwähnte positiv, dass es dem Club immer noch möglich ist, den Kurzfilm-Wettbewerb „Video-Geschnetzeltes“ und den Hauptwettbewerb im Herbst mit ausreichend Filmbeiträgen durchzuführen. In beiden Wettbewerben konnte Berthold Seliger den ersten Platz belegen.

Damit der persönliche Kontakt nicht zu kurz kommt, wurde ein Grillabend in Rottweil organisiert, der gut angenommen wurde und Anerkennung fand. Der letztjährige Ausflug führte zum Thyssen-Testturm nach Rottweil. Die Begeisterung der Teilnehmer war groß und man ließ den Tag im „Genießerhof“ in Dietingen ausklingen.

Die Kasse stimmt, das konnten die Kassenprüfer bestätigen. Es konnte sogar ein kleines Plus vermerkt werden.

Rolf Zimmer erklärte, dass er nach zwanzigjähriger Tätigkeit und auch altersbedingt nicht mehr für den Vorsitz zur Verfügung stehe.

Zur allgemeinen Freude stellte sich Berthold Seliger, der jetzt im Ruhestand ist, als Kandidat für den Vorsitz zur Verfügung und wurde einstimmig gewählt.

Der Schriftführer Eckhard Haack erklärte sich bereit, sein Amt weiter zu führen, und wurde ebenfalls einstimmig bestätigt.

Eckhard Haack bedankte sich im Namen des Vorstandes und des gesamten Clubs bei Rolf Zimmer für seine langjährige einsatzstarke Tätigkeit. Er hob seine besonderen Leistungen vornehmlich in Krisenzeiten hervor und überreichte Rolf Zimmer als Zeichen des Dankes ein Geschenk.

In der Diskussion nahm der zweite Vorsitzende Richard Obermaier speziell noch einmal den Clubbesuch detailliert unter die Lupe. Diese Aufschlüsselung wird Stoff für eine Sondersitzung des Vorstandes sein.

Der diesjährige Ausflug zum „Campus Galli“ bei Meßkirch wurde angesprochen und wird gründlich vorbereitet werden.

Die Vollversammlung verlief allgemein in einem ruhigen Klima.


Eckhard Haack dankt Rolf Zimmer


Vorstand von links nach rechts:
Jürgen Stormanns, Berthold Seliger, Rolf Zimmer, Eckhard Haack, Richard Obermaier

Wettbewerb des Filmclubs Aktiv-Video e.V.

Spät aber nicht zu spät hat der Filmclub Aktiv-Video e.V. VS-Schwenningen seinen Filmwettbewerb durchführen können. Leider musste der ursprüngliche Termin für den Wettbewerb verschoben werden, jedoch es hat sich gelohnt. Am 29.11.2018 wurden vier hervorragende Film-Beiträge gezeigt.

Im Gegensatz zu früheren Gepflogenheiten wurde keine externe Jury beauftragt, die Wertung vorzunehmen, sondern die anwesenden Gäste nahmen die Bewertung anhand eines vorgegebenen Kataloges selbst vor. Dabei erhielten die einzelnen Bewertungs-Punkte unterschiedliche Gewichtungen. Die höchste Gewichtung hatte der Punkt „allgemeiner Filmeindruck", weil in dieser Kategorie die wesentliche Aussage des Filmes steckt.

Der Film mit der höchsten Bewertung war ein Film von Berthold Seliger. Dieser Film zeigte eine Radtour „München - Venedig“. Der Zuschauer radelte geradezu mit, so plastisch war der Film gestaltet. Man konnte den Wind spüren, der den Fahrern um die Nase wehte, wenn sie den Berg hinunter sausten. Man sah die Schweißperlen, wenn es den Brennerpass steil hinaufging. Detailaufnahmen und Totale wechselten sich ab. Der Kommentar war flüssig und so eingefügt, dass der Zuschauer immer auf dem Stand der Dinge war.

Die zweithöchste Bewertung erhielt der Film von Jürgen Stormanns. Der Titel seines Filmes lautete: „Von Passau nach Budapest“. Beeindruckend war die Ruhe, die der Film ausstrahlte. Das Einschiffen in Passau war unaufgeregt und die Aufnahmen auf dem Oberdeck ließen auch den Zuschauer ankommen. Natürlich zeigte der Film die bekannten Sehenswürdigkeiten wie Stift Melk, Bratislava, Wien und Budapest. Der sehr gut gesprochene Kommentar verband die Bilder gekonnt zu einem Ganzen. Erfreulich war auch das stimmige Spiel mit der Musik in diesem Film.

Auch der Film von Richard Obermayer, welcher den vielversprechenden Titel hatte: „Wasser und Flusstäler", zeugte von ausgereiftem Können. Wer seine Filme kennt, weiß, dass Richard Obermayer den Zuschauer immer mit herrlichen Landschaftsaufnahmen beeindrucken kann, so auch in diesem Filmbeitrag. Er führte den Zuschauer zunächst an wunder- schönen Wasserläufen des Oberen Donautals entlang, danach mit gekonnten Aufnahmen vom Rheinfall bis zur Loreley. Musik, Text und Bild ergänzten sich perfekt.

Rolf Zimmer wartete mit dem Film auf: „Ein Tag aus dem Azoren-Urlaub“. Er verbrachte seinen Urlaub auf der Insel São Miguel und ließ den Zuschauer an seinen Eindrücken teilhaben, ob es nun die schwefelhaltigen Quellen und heißen Bäder waren oder die Pracht der exotischen Bäume und Blumen in den Parks, die Fernweh weckten. Rolf Zimmer hat seine Eindrücke zu einem bunten Blumenstrauß zusammen- gefasst.

Die Auswertung der gezeigten Filme verlief harmonisch. Die Streuung der einzelnen Bewertungen war erstaunlich eng, was für das gewählte Bewertungs-Verfahren spricht. Alle Gäste waren mit dem Ergebnis des Abends zufrieden.

Eine DVD aller vier Wettbewerbs-Filme kann gegen eine kleine Gebühr zu Gunsten unserer Clubkasse erworben werden.


Szene aus „München - Venedig"


Szene aus „Von Passau nach Budapest“


Szene aus „Wasser und Flusstäler“


Szene aus "Ein Tag aus dem Azoren-Urlaub"


Gästeabend vom Feinsten

Am Donnerstag, den 23.03.17 veranstaltete der Filmclub „Aktiv-Video e.V. Schwenningen“ einen seiner Gästeabende.

An diesem Abend zeigte unser Mitglied Hans-Jürgen Nowak seinen neuesten Film über seine Südafrika-Reise: „Wildtier-Safari in Afrika“.

Wir konnten an diesem Abend eine beachtliche Anzahl an Gästen begrüßen. mussten sogar von ihrem Clubraum in einen größeren Raum wechseln.

Unser Vorstand Rolf Zimmer begrüßte die Gäste freundlich und gab schnell an den Filmautor Hans-Jürgen Nowak weiter.

Dieser sprach ein paar einleitende Worte und konnte mit seiner gewinnenden Art die Anwesenden auf seinen Film einstimmen.

Der Beitrag war ein Erlebnis und eine Freude für uns Zuschauer: Afrika pur. Die Tier-Aufnahmen ganz aus der Nähe gingen richtig unter die Haut. Es fehlte auch nicht an den erforderlichen Informationen und Erklärungen, unter welchen Umständen die Aufnahmen zustande gekommen sind. Die eine oder andere Anmerkung des Kommentators entlockte den Zuschauern des Öfteren ein Schmunzeln, manchmal aber auch ein angstvolles Schaudern. Dass der Autor „sein“ Afrika liebt, war auch bei den Kontakten mit den Menschen der besuchten Länder spüren. Nowak war immer gerne bereit, in Gespräche mit ihnen einzutreten und gewann ihre Zuneigung auch dadurch, dass er mit ihnen tanzte. Immer wieder zeigte er in seinem Film auch deren Andersartigkeit und ganz besonders deren die Lebensfreude - trotz der Armut, in der sie leben.

Einen beachtlichen Teil seiner Aufnahmen widmete er der einmaligen Landschaft und den Stimmungen, die er einfangen konnte. Beeindruckend waren die einmaligen Aufnahmen der Victoria-Wasserfälle, der Seen und der Drakenberge und auch die Sonnenuntergänge, mit denen er gleich am Anfang seines Filmes die Gäste in seinen Bann zog. Es war für alle ein gelungener Abend.







Mal schnell an einem Nachmittag zum Südwest-Rundfunk

Das war die Grundidee für einen Ausflug des „Filmclubs Aktiv-Video e.V.- VS-Schwenningen“.

Ja, aus der Idee, den SWR zu besichtigen, wurde ein gelungener Ausflug.

Am Donnerstag, den 15.09.2016 Punkt 9:00 Uhr startete unser Bus mit seinen Gästen in Schwenningen. Wohl gelaunt und erwartungsvoll ging es bei geradezu optimalem Wetter über die Schwarzwald-Hochstraße zum ersten Halt am Mummelsee.

Als wir ausstiegen, überraschte uns die empfindlich andere Temperatur. Es war mit ca. 15°C und einem spürbaren frischen Wind recht kalt, so dass die Mehrheit der Reisegruppe sich erstmal einen wärmenden Kaffee besorgte, bevor man sich aus dem Haus wagte. Natürlich sind der Mummelsee und seine Umgebung landschaftlich wunderschön. Einige Kollegen umrundeten sogar den Mummelsee, um die herrlichen Filmmotive einzufangen.

Nach einer dreiviertel Stunde ging es weiter, weil wir in der Geroldsauer-Mühle zum Mittagessen erwartet wurden. Die Geroldsauer Mühle ist ein im Jahr 2015 fertig gestellter Großgasthof. Wir fühlten uns in diesen weiten Hallen ein wenig verloren.

Nach dem Essen fuhren wir rasch weiter. Unser Busfahrer riskierte es, uns in die Nähe des Spielkasinos von Baden-Baden zu fahren. Wir konnten eine geraume Zeit das lebhafte Treiben der Menschen in der Stadt und zufälliger Weise auch ein paar Originaldarbietungen des SWR erleben.

Jetzt brachte uns der Bus zügig direkt zum SWR Zentrum, wo wir bereits erwartet und freundlich begrüßt wurden. Hier konnte man sich richtig wohl fühlen.

Der junge Mann, der uns ca. zwei Stunden durch die einzelnen Räume führte, verstand sein Handwerk meisterhaft. Kenntnisreich und mit Witz erklärte er zunächst das gesamte Areal des SWR, welches uns in seinen Ausmaßen beeindruckte.

Danach führte uns der junge Mann in den Requisitenbereich, in dem alles katalogisiert gelagert ist, was jemals an Requisiten gebraucht wurde, um eine Szene eines Filmes so echt wie irgend möglich gestalten zu können. Da sammelt sich im Laufe der Zeit einiges an!

Der nächste Weg führte uns in die Werkstätten, in denen alles hergestellt wird, was für die Filmszenen gebraucht wird, aber noch nicht vorhanden ist. Die optische Perfektion der Imitate ist großartig! Große Findlinge, Bronze-Statuen, Madonnen in Holz oder griechische Marmor-Helden, alles besteht nur aus Styropor, wirkt aber täuschend echt.

Endlich erreichten wir die eigentlichen Film-Studios, konkret den detailgetreuen Nachbau der Küche des „Faller-Hofes“. Wir Video-Filmer waren beeindruckt, welchen Dreh-Aufwand selbst die Fachleute leisten müssen, um auch nur eine einzige Film-Minute zu produzieren.

Abschließend wurden wir noch in das für eine Live-Sendung vorbereitete Mischstudio geführt. Da hieß es natürlich: ja nichts anfassen und schon gar keinen Knopf drücken, denn es könnte verheerende Folgen haben. Voll Ehrfurcht bestaunten wir die Vielzahl der Bildschirme und den Umfang der Einstellmöglichkeiten auf dem Mischpult.

Tief beeindruckt verabschiedeten wir uns von unserem Studio-Führer, ohne es zu unterlassen, ihm unser großes Lob für seinen hervorragenden Vortrag auszusprechen.

In Loßburg in der Traube, einem sehr freundlichen Hause, nahmen wir noch ein gepflegtes Abendessen ein und ließen den Tag entspannt ausklingen. Es war zwar reichlich spät, bis wir wieder wohlbehalten nach Hause kamen, aber unser Ausflug zum SWR war ein wunderbares gemeinsames Erlebnis!









Ein richtig schöner Tag - Club-Ausflug 2015

Der Filmclub „Aktiv-Video e. V. VS -Schwenningen" besteht nun schon 25 Jahre.

Dies ist ein Grund zum Feiern und der Video-Club nahm dies zum Anlass, zusammen mit den Mitgliedern befreundeter Clubs von Trossingen und Schramberg einen Ausflug an den Oberrhein zu machen. Von Schwenningen starteten die Freunde ihre Tagesfahrt mit dem Bus vorbei an Titisee und Feldberg ins schöne Wiesental. Leider waren See und Berg um diese Zeit noch wolkenverhangen und zum Teil regnete es auch noch. Doch kaum im Wiesental angekommen, wurde das Wetter freundlicher und wir machten eine Rast mit einem Glas Sekt.

Wenn auch die Sonne nicht so richtig durchbrechen konnte, war die Stimmung sehr gut und voll Erwartung, auf das Kommende.

Pünktlich erreichten wir unser erstes Ziel, das Schluchseewerk mit seinem größten Kavernenkraftwerk Wehr. Hier wurden wir freundlich empfangen und in einer sehr ausführlichen Einführung über alles Wissenswerte informiert. Ein anschließender Kurzfilm veranschaulichte die zuvor gemachten Ausführungen.

Dann wurde die Gruppe mit Kopfhörern versehen und per Bus 1.3 km in den Berg hineingeführt.

Wir waren überaus beeindruckt von den Dimensionen der Anlage und vornehmlich die männlichen Besucher konnten sich begeistern für die fundierten Informationen und die  Video-Kameras der Hobbyfilmer liefen heiß. Doch am Schluss rauchte dann doch der Kopf wegen der vielen Zahlen.

Unterm Strich blieb im Gedächtnis: Dieses Kraftwerk ist die ideale Ausgleichskapazität für die stark schwankenden Leistungen der erneuerbaren Energien.

Bad Säckingen hätten viele gerne ein bisschen länger genossen, denn dieses malerische Städtchen kann man in eineinhalb Stunden nicht erschöpfend erleben, aber zum gemütlichen Mittagessen in einer der vielen Restaurants reichte es allemal, zumal das Wetter recht angenehm wurde. Das Münster mit seiner schönen barocken Innengestaltung konnten alle interessierten Gäste auch noch besuchen. Auch die Filmer hatten nach Gelegenheit, ein paar stimmungsvolle Aufnahmen zu machen.

Nach einem kürzeren Spaziergang zum Bus ließen wir jetzt die schöne Landschaft entlang des Oberrheins an uns vorüberziehen. Pünktlich um 17 Uhr erreichten wir das Weingut Zolg mit seiner Besenwirtschaft. Eine zünftige Angelegenheit, wo das Essen auf Rädern (im buchstäblichen Sinne) serviert wurde.

Auf kleinen Wagen waren die Vesperplatten angerichtet. Diese wurden auf den Tischen beliebig hin und her gefahren, bis jeder Gast ganz nach dem persönlichen Geschmack sein Vesperbrett gefüllt hatte. Die Stimmung könnte nicht besser gewesen sein, als wir dann gegen 19 Uhr in den Bus stiegen und sehr zufrieden die Heimreise antraten.

 


Ein Glas Sekt zum Einstimmen auf den schönen Tag ließen sich alle gerne munden.


Ein Größenvergleich von Mensch und Maschine lässt erkennen, welche Dimensionen für Pumpen, Turbinen und Generatoren nötig sind, um die unglaubliche Leistung von 910 MW zu erzeugen.


"Essen auf Rädern" einmal anders. Hier wird dem Gast das Essen direkt vor den Teller gerollt. Ein Leckerbissen für Genießer und für Filmer.
 


Der Südkurier berichtet über uns

Vereine sind aus unserer Gesellschaft nicht mehr wegzudenken. Viele von ihnen sind kreativ, selten, kurios und manchmal noch relativ unbekannt. Aus diesem Grund startete der SÜDKURIER eine Serie, in der ausgewählte Vereine der Umgebung und ihre Arbeit näher vorgestellt werden.

Der Projektor ist am Ende des Abends heiß gelaufen. Gut eineinhalb Stunden Amateurfilm liegen hinter ihm, so wie jeden zweiten Donnerstag, wenn sich die Mitglieder des Schwenninger Filmclubs "Aktiv-Video" treffen. Der Clubraum im Hotel Neckarquelle ist wieder einmal gut gefüllt. Über 30 Hobby-Filmer sind gekommen, plaudern lautstark und warten auf den Startschuss. Doch bevor dieser fällt, gilt es erst einmal das Equipment aufzubauen: DVD-Player, Videorekorder, Kamera, Projektor und dutzende Kabel liegen auf dem Tisch. Mittendrin ist Rolf Zimmer, der Vorsitzende des Vereins.
 

 

Der Technikfan kümmert sich zunächst um seine Kamera, nimmt in Ruhe noch ein paar Einstellungen vor und berichtet im Anschluss mit funkelnden Augen über die beinahe unbegrenzten Möglichkeiten des Hobbyfilmens. "Erst durch das Nachbearbeiten des Rohmaterials werden die Bildstreifen richtig gut." Doch bis dahin, ist es ein langer Weg. Manchmal sitzt der Clubchef 30 bis 40 Stunden an nur einem Film. Das Schneiden und Nachvertonen kostet viel Zeit und macht Mühe. Die Musikauswahl bereitet den Filmern öfters Bauchschmerzen. Das sei der schwierigste Teil. "Die Arbeit lohnt sich stets", schiebt er nach und spricht aus, was alle seine Vereinskameraden denken.

Seit 1989 gibt es die Hobby-Filmer im Kreis. Man sieht sich als Ansprechpartner für Videofreunde und darüber hinaus. Die rund 40 Mitglieder erstellen hauptsächlich Videos um die Themen Urlaub, Familie, Freizeit. Die meisten bearbeiten ihre Videos mit dem Bearbeitungssystem "Casablanca". "Das ist in seinen verschiedenen Ausführungen jeweils sehr gut für die unterschiedlichen Ansprüche geeignet", ergänzt Zimmer.

Doch auch der Computer hat bei den Aktiven schon Einzug gehalten. Die PC-Bearbeitung ist vor allem bei jüngeren Mitgliedern sehr beliebt und besticht durch ihre hohe Bildqualität. "Die digitalen Werke werden dann einfach auf DVD gebrannt und fertig", erklärt der Marbacher weiter.

Bei den regelmäßigen Clubabenden stehen neben der Vorführung von Videos der Clubmitglieder auf einer Großbildleinwand, viele interessante Themen rund um Film und Video auf dem Programm: Kamera, Schnitt, Vertonung. Es gehe vor allem darum, konstruktive Anregungen zu geben und die Qualität des Filmes weiter zu steigern. Zimmer: "Fachlicher Rat wird bei uns gerne angenommen und ist erwünscht." Auch regelmäßige Workshops, bei denen Experten Tipps und Tricks verraten, stehen auf dem Terminkalender. Zu sehen ist der und noch vieles weitere auf der eigenen Internetseite: www.video-film-club-vs-schwenningen.org.

Auftragsarbeiten, wie etwa Filme von Hochzeiten und Geschäftseröffnungen oder die Begleitung der Renaturierungsarbeiten im Schwenninger Moos, nehmen die Filmemacher ernst. "Wir haben qualitativ hohe Ansprüche und einen Ruf zu verlieren", betont Zimmer. An diesem Abend muss er sich wegen der Film-Beiträge jedenfalls keine Sorgen machen. Marcel Klinge